UNTOTEN „TotenVogel“

1 Intro

2 Gespenster der Vergangenheit

3 Morgen schon

4 Alles für das Feuer

5 Selbst im Tode keine Ruh

6 Federn aus

7 Leg mir Blumen

8 Wollt ihr ?

9 Totenvogel

10 Steig herab

11 Unglücksrabe

 

 

Gespenster der Vergangenheit

 

Du spuckst auf Dinge die dir was bedeuten

Dein eigen Blut hast du verflucht

Du wirst von bösen Träumen selbst gemieden

Ich werd von ihnen heimgesucht

 

Wär' manchmal besser wenn man schweigt

Wär' manchmal besser wenn man schweigt

wenn man ein wenig Demut zeigt

vor den Gespenstern der Vergangenheit

 

Siehst du den Totenvogel?

Sonst kann ihn keiner sehn

Vergeblich der Versuch

ihm aus dem Weg zu gehn

Ich beichte meine Sünden

und komme doch davon

So sag mir, einem Lügner,

was nützt die Wahrheit schon?

Wär' manchmal besser wenn man schweigt...

 

Du wohnst in hohen Türmen

sehr gut geschützt vor Stürmen

Die Zimmer deiner Zuflucht

sind verwaist

Du trägst es unter'm Herzen

und du spürst keinen Schmerz

Doch da ist etwas, das auch du nicht weisst

 

Wär' manchmal besser wenn man schweigt

Wär' manchmal besser wenn man schweigt

wenn man stattdessen seine Krallen und die Zähne zeigt

vor den Gespenstern der Vergangenheit

 

Morgen schon

 

Selbst wenn man will

Kein leichter Tod

Die Zeit wenn man

die Segel streicht

Doch ohn' mein Herz

und ohn' mein Leid

wirst du Morgen schon

vom Schmerz befreit

Morgen schon...flieg ich...

dem Schmerz davon

Ja, morgen schon

find' ich mit Glück

auf kurzem Weg

zu mir zurück

Morgen schon

ist es soweit

Die Asche kalt

Die lang ersehnte Dunkelheit

Morgen schon...

Und Morgen schon

da atme ich Morgenluft

doch ich lebe nicht

Morgen schon

im seichten Meer

im Schweren leicht

im Leichten schwer

Morgen schon...flieg ich...

dem Tod davon

 

Alles für das Feuer

 

Das Werk das du verrichtet hast

Das ist alles für das Feuer!

liegt vor dir aufgeschichtet

Das ist alles für das Feuer!

Ja, alles was dir lieb und teuer

Das ist alles für das Feuer

Und was dein Mund mir flüstert

hat nur noch einen Zweck

wird alles angezündet

in einem fort und weg

Das ist alles für das Feuer!

 

Das ist mein letzter Wille

Das ist mein Testament

will dass es lichterloh

in euren Seelen weiter brennt

Das ist alles für das Feuer!

 

 

Im Tode keine Ruh'

 

Find selbst im Tode keine Ruh'

Ich mach die Augen zu

um meinen Weg zu finden

Ich schlag die Augen auf

Find selbst im Tode keine Ruh'

Wo kommt die Angst so plötzlich her?

wird niemals mehr verschwinden

Ich schlug die Augen auf

mich selbst zu überwinden

So bin ich auferstanden

in einem dunklen Loch

und fraß den Wurm lebendig

vom faulen Knochen noch

Ich mach die Augen wieder zu

Find selbst im Tode keine Ruh'

 

 

Reiß Federn aus

 

Ich wache unter Toten auf

Ich lebe in der Zwischenzeit

Gespickt mit bunten Federn

im schwarzen Federkleid

Ich scheuch sie aus den Gräbern

Ich bring mich aus dem Takt

fühlt sich wie Himmel an

entblößt bis auf das Mark

 

Ich reiß' dem Totenvogel die Federn aus

Ich reiß' dem Totenvogel das Herz heraus

 

Sie wandeln in der Stadt

auf dunklen Pfaden

und keiner wird mehr satt

...kein roter Faden...

 

Blumen auf das Grab

 

Leg mir Blumen auf das Grab

Leg die Blumen auf das Grab

Leg dich blutend daneben zu mir

Lies mir Eins von den Gedichten

die du liebst ganz leise vor!

Leg mir Blumen auf das Grab

Schau mit Glanz auf mein Leben

Schau auf Den

der sich irrt auch im Zweck

Leg dich leblos nur daneben

und streif dir die Jahre

wie Spinnweben weg

Leg mir Blumen auf das Grab

 

Wollt ihr?

 

Wollt ihr mich?

Wollt ihr mich begraben

Wollt ihr mich vergessen

Wollt ihr mich verstecken

Wollt ihr mich verlassen

Wollt ihr mich?

Wollt ihr mich erschrecken

Wollt ihr mich verehren

Wollt ihr mich beweinen

Wollt ihr mich bekehren

Wollt ihr mich?

vernichten?

Wollt ihr mich beweinen

Wollt ihr mich erwecken?

Wollt ihr mich verführen

Wollt ihr mich verlassen?

Wollt ihr...sag was wollt ihr?

Sagt, was wollt ihr von mir?

 

Totenvogel

 

Wirst an das Totenbett

zu einem Geist geführt

Verboten, dass man ihn

ein letztes Mal berührt

Mit einem hohen Fieber

spricht er im Wahn davon

dass nichts die ganze Mühe

weiter zu leben lohnt

 

Ich seh den Totenvogel

von weitem schon

und wie er droht und schimpft

Nichts übrig hat als Hohn

Ich sah den Totenvogel

Schon als ich noch ein Kind

Erst nahm er mir die Tränen

dann nahm er mir den Wind

aus meinen Flügeln...

 

Bin müd' von all den Zielen

die man erreichen wollt'

Bin müd' den Narr zu spielen

bis mich der Teufel holt

 

Ich seh den Totenvogel

von weitem schon

und wie er droht und schimpft

Nichts übrig hat als Hohn

Ich sah den Totenvogel

Schon als ich noch ein Kind

Erst nahm er mir die Tränen

dann nahm er mir den Wind

aus meinen Flügeln...

 

Bin müd' von all den Lügen

bin müd' von dem Gestank

mich jedem Dreck zu fügen

bin müd' und davon krank

Bin müd' von dunklen Liedern

und meiner Eitelkeit

bin müd' mich zu verschwenden

an meine Dunkelheit

 

Steig herab

 

Steig Totenvogel

steig zu mir herab

Steig Totenvogel

Steig bis an mein Grab

Steig im Winterfeuer

Steig zu mir herab

Steig Totenvogel

Steig auf meinen Thron

Steig in meinem Namen

Steig in meinen Kopf

 

Steig von Gott verlassen

Steig in jedes Loch

Steig ins Fegefeur

Steig in meinen Traum

Steig mit off 'nem Herzen

Steig in meinen

Lebensraum

Steig im Winterfeuer

Steig zu mir herab

 

Unglücksrabe

 

Du bist mein Unglücks

ein Unglücksrabe

doch du bist Alles

was ich noch habe

Du bist mein Unglücks

mein Unglücksrabe

Ein dürres Viech nur

Ein Prügelknabe

Dein Stern wird steigen

eh' meiner fällt

Es wird sich zeigen

ob das AUCH anhält

Du bist mein Unglücks

ein Unglücksrabe

doch du bist Alles

was ich noch habe

Ich bringe Unheil

dir Schimpf und Schande

und was du angehst

verläuft im Sande

 

lalalalaala

 

UNTOTEN „Blackshadow“

1 Sag mir wo du stehst? 3.00

2 Im Todesschlaf allein 4.09

3 Greifff 6.39

4 Die schwarze Sonne 5.40

5 Blackshadow 7.17

6 Verfluchstdumich... 4.58

7 Und ob ich flog 3.35

8 God on my Back 3.36

9 Diabolus ex Machina 5.43

 

 

Sag mir wo du stehst?

 

Die Einen sehn die Hexe

Die Andren sehn sie nicht

Die Einen stehn im Feuer

Die Andren neben sich

Die Einen kriegen alles

von allem nie genug

Die Andren werden brennen

und nur aus Schaden klug

 

Sag mir wo du stehst?

Sag mir wo du stehst?

(oder: brenn in der Hölle!)

 

Die Einen gehn zum Teufel

Die Andren gehn ins Licht

Die Einen sehn nur

schwarz für mich

und meine Liebe nicht

 

Doch man dient nur dem Einen

denn er hat uns zur Welt gebracht

Mit deinem Hang zum Greinen

hast du den Traum kaputt gemacht

Sag mir wo du stehst?

 

Im Todesschlaf (allein)

 

Bin kurz davor mich zu erkennen

In allem was der Spiegel zeigt

will jedes Bild in mir verbrennen

und jede and're Nichtigkeit

 

Doch dann vergess' ich

was mich erwartet

und kehre endlich wieder heim

Ich find' die Welt im Traum verrückt

Im Todesschlaf

im Schlaf allein

 

Zerrissen in 2 Hälften hab' ich

wo einst mein Herz war

einen Stein

Ging als die grosse Traurigkeit

in die Geschichte ein

 

Werd' mir ein eig'nes Reich errichten

Ein Schatten - Land für mich allein

Und wenn die Welt gereinigt ist

wird nie etwas gewesen sein

Doch dann vergess' ich...

 

Vielleicht weckt mich im Schlaf ein Donner

Ein Körper der im Wasser schwimmt

In Blut getaucht zählt nur der Hunger

und alles And´re zählt nicht mehr

 

Greifff

 

Die Dinge die du siehst

Die habe ich geträumt

Dir jedes Hindernis

aus deinem Weg geräumt

Nun steh`n die Räder still

und nun geht gar nichts mehr

selbst mit den vier Gesichtern

fällt dir das Eine schwer

gggrrrrreif

Das ist Welt in der wir leben

Das ist die Welt der du dich fügst

Bist von Umnachtung nur umgeben

weil du dich selber nur belügst

 

Greifff, du Sonnenvogel

Greif nach dem dunklen Thron

Greifff, du Sonnenvogel

wirst mit Unsterblichkeit belohnt

 

Mag sein dass ich zu lange fort war

Dass ich ein Schatten meinerselbst war

Mag sein dass Gott mich nicht mehr mag

doch was dich umbringt macht mich stark

Vielzuviel Dreck in meinen Wunden

Vielzuviel Einsamkeit

Vielzuviel Tod in euren Sprachen

und vielzuwenig Zeit

 

Die Welt wie du sie kennst

Sie existiert nicht mehr

doch du rennst immer noch

der Meute hinterher

 

Die schwarze Sonne

 

Begraben in entweihter Erde

Hinabgestoßen in den Schmutz

Geschmiedet an den dunklen Felsen

nagt Ungeziefer schon an mir

und die Verzweiflung!

 

Die Schwerkraft zieht mich

und sie zerreißt mich

Die schwarze Sonne stürzt hinab

Speit Funken Kot und Drachenfeuer

und das ist alles, was ich hab'

 

Wer so hoch fliegt muss tiefer fallen

und sich verstecken vor dem Licht

Wär ich der Einz'ge unter Allen

So fürchte ich die Hölle nicht

 

Kein Schlaf und keine echte Freude

Kein Schmerz der mir den Kopf zerbricht

So stürze ich aus allen Wolken

mit Krallenspuren im Gesicht

 

Blackshadow

 

Von einem Ring umgeben

von einem Feuerring

läßt du mit leeren Händen

mich in der Kälte stehn

Ist nur ein weit'rer Tag

mit einem dunklen Sinn

Der Hölle hier auf Erden

der ich versprochen bin

Ist nur ein weit'rer Tag

der ohne Schlaf vergeht

wenn mich der Irrsinn packt

und sich das Schicksal dreht

Black Shadow

 

Doch nun werd' ich allein

gegen die Stürme schrein

Die Hölle hier auf Erden

soll meine Heimat sein

Und wenn die Tränen fließen

wie eine Flut aus dir

Sei Hölle dir auf Erden

und keine Freude mehr!

 

Trag' es mit Stolz

das dunkle Mal

wie einen blinden toten Fleck

Der Feind ist überall

doch meine Hoffnung

Die geht mir nie verloren

 

Verfluchstdumichverfluchichdich

 

Seit vielen tausend Jahren

schlepp' ich die müden Knochen

Ein Greifff auf meinem Rücken

von Ewigkeit zu Ewigkeit

Bin ich's der Faules riecht

und kann es nicht verschlingen

bin ich's der eure Zukunft kennt

und kann sie nur besingen

 

Heut' Nacht tut sich der Boden auf

Für was es gut ist weiss ich nicht

Mit dem Gesicht nach Norden sprich

verfluchstdumichverfluchichdich

 

Schreib deinen Namen auf Papier

Die Totenklage hör ich noch

Ich kenne jeden Zauberspruch

und jeden Fluch von dir

 

In Regenpfützen spiegelt sich

Das Pechschwarz der Laternen

Kein Halt mehr nur ein kleines Licht

von weit enfernten Sternen...

 

 

Und ob ich flog

 

Und ob ich flog und ich kroch

Ich sah den Himmel nicht

Die Sanftmut lag in schweren Ketten

von Angesicht zu Angesicht

 

Gibt nicht die Krone ohne Dornen

Gibt ohne Gosse Aufstieg nicht

Wird mir die Gnade nur zuteil

vor einem Straf - Gericht?

 

Und ob ich flog und ob ich kroch

Ich spürte meine Seele nicht

Gib endlich Antwort auf die Frage

von Angesicht zu Angesicht

 

Die Toten schlagen ihre Augen

mit einem müden Lächeln -- weg

Solch' Schönheit steckt nur im Verfall

Solch' Unschuld steckt im Dreck

 

Diabolus ex Machina

 

Das Dunkel schien

schon überwunden

verdaut mit Haut und Haar

doch es hat nur etwas geschlafen

Es ist noch immer da

 

Du bist noch immer da

wirst nie verschwinden

Du bleibst mir treu wie

ein Hund dem Blinden

 

Es war schon immer da

wird nie verschwinden

Es bleibt mir treu wie

ein Hund dem Blinden

 

Muss jeden Tag

auf´s Neue fliessen

Mit jedem neuen Jahr...

Noch eh das Loch in meiner Brust

sich wieder schliessen kann

ist diese Wunde wieder da!

 

 

 

 

 

KONTAKT:

 

FACEBOOK:  www.facebook.com/untoten.official
E-MAIL/BOOKING:  untoten@t-online.de

UNTOTEN »Totenvogel«

als limitierte CD oder Download ab sofort erhältlich.

 

SOKO FRIEDHOF

“Drei +++ Kreuze”

Video Collection Vol. I

UNTOTEN  Film!

Filmaufnahmen von Konzerten, Backstage, Privates und Fan Meetings.

Ebenso ein Dokument einer verloren - gegangenen Zeit?