VON GRAFENWALD
VON  GRAFENWALD

UNTOTEN „Blackshadow“

1 Sag mir wo du stehst? 3.00

2 Im Todesschlaf allein 4.09

3 Greifff 6.39

4 Die schwarze Sonne 5.40

5 Blackshadow 7.17

6 Verfluchstdumich... 4.58

7 Und ob ich flog 3.35

8 God on my Back 3.36

9 Diabolus ex Machina 5.43

 

 

Sag mir wo du stehst?

 

Die Einen sehn die Hexe

Die Andren sehn sie nicht

Die Einen stehn im Feuer

Die Andren neben sich

Die Einen kriegen alles

von allem nie genug

Die Andren werden brennen

und nur aus Schaden klug

 

Sag mir wo du stehst?

Sag mir wo du stehst?

(oder: brenn in der Hölle!)

 

Die Einen gehn zum Teufel

Die Andren gehn ins Licht

Die Einen sehn nur

schwarz für mich

und meine Liebe nicht

 

Doch man dient nur dem Einen

denn er hat uns zur Welt gebracht

Mit deinem Hang zum Greinen

hast du den Traum kaputt gemacht

Sag mir wo du stehst?

 

Im Todesschlaf (allein)

 

Bin kurz davor mich zu erkennen

In allem was der Spiegel zeigt

will jedes Bild in mir verbrennen

und jede and're Nichtigkeit

 

Doch dann vergess' ich

was mich erwartet

und kehre endlich wieder heim

Ich find' die Welt im Traum verrückt

Im Todesschlaf

im Schlaf allein

 

Zerrissen in 2 Hälften hab' ich

wo einst mein Herz war

einen Stein

Ging als die grosse Traurigkeit

in die Geschichte ein

 

Werd' mir ein eig'nes Reich errichten

Ein Schatten - Land für mich allein

Und wenn die Welt gereinigt ist

wird nie etwas gewesen sein

Doch dann vergess' ich...

 

Vielleicht weckt mich im Schlaf ein Donner

Ein Körper der im Wasser schwimmt

In Blut getaucht zählt nur der Hunger

und alles And´re zählt nicht mehr

 

Greifff

 

Die Dinge die du siehst

Die habe ich geträumt

Dir jedes Hindernis

aus deinem Weg geräumt

Nun steh`n die Räder still

und nun geht gar nichts mehr

selbst mit den vier Gesichtern

fällt dir das Eine schwer

gggrrrrreif

Das ist Welt in der wir leben

Das ist die Welt der du dich fügst

Bist von Umnachtung nur umgeben

weil du dich selber nur belügst

 

Greifff, du Sonnenvogel

Greif nach dem dunklen Thron

Greifff, du Sonnenvogel

wirst mit Unsterblichkeit belohnt

 

Mag sein dass ich zu lange fort war

Dass ich ein Schatten meinerselbst war

Mag sein dass Gott mich nicht mehr mag

doch was dich umbringt macht mich stark

Vielzuviel Dreck in meinen Wunden

Vielzuviel Einsamkeit

Vielzuviel Tod in euren Sprachen

und vielzuwenig Zeit

 

Die Welt wie du sie kennst

Sie existiert nicht mehr

doch du rennst immer noch

der Meute hinterher

 

Die schwarze Sonne

 

Begraben in entweihter Erde

Hinabgestoßen in den Schmutz

Geschmiedet an den dunklen Felsen

nagt Ungeziefer schon an mir

und die Verzweiflung!

 

Die Schwerkraft zieht mich

und sie zerreißt mich

Die schwarze Sonne stürzt hinab

Speit Funken Kot und Drachenfeuer

und das ist alles, was ich hab'

 

Wer so hoch fliegt muss tiefer fallen

und sich verstecken vor dem Licht

Wär ich der Einz'ge unter Allen

So fürchte ich die Hölle nicht

 

Kein Schlaf und keine echte Freude

Kein Schmerz der mir den Kopf zerbricht

So stürze ich aus allen Wolken

mit Krallenspuren im Gesicht

 

Blackshadow

 

Von einem Ring umgeben

von einem Feuerring

läßt du mit leeren Händen

mich in der Kälte stehn

Ist nur ein weit'rer Tag

mit einem dunklen Sinn

Der Hölle hier auf Erden

der ich versprochen bin

Ist nur ein weit'rer Tag

der ohne Schlaf vergeht

wenn mich der Irrsinn packt

und sich das Schicksal dreht

Black Shadow

 

Doch nun werd' ich allein

gegen die Stürme schrein

Die Hölle hier auf Erden

soll meine Heimat sein

Und wenn die Tränen fließen

wie eine Flut aus dir

Sei Hölle dir auf Erden

und keine Freude mehr!

 

Trag' es mit Stolz

das dunkle Mal

wie einen blinden toten Fleck

Der Feind ist überall

doch meine Hoffnung

Die geht mir nie verloren

 

Verfluchstdumichverfluchichdich

 

Seit vielen tausend Jahren

schlepp' ich die müden Knochen

Ein Greifff auf meinem Rücken

von Ewigkeit zu Ewigkeit

Bin ich's der Faules riecht

und kann es nicht verschlingen

bin ich's der eure Zukunft kennt

und kann sie nur besingen

 

Heut' Nacht tut sich der Boden auf

Für was es gut ist weiss ich nicht

Mit dem Gesicht nach Norden sprich

verfluchstdumichverfluchichdich

 

Schreib deinen Namen auf Papier

Die Totenklage hör ich noch

Ich kenne jeden Zauberspruch

und jeden Fluch von dir

 

In Regenpfützen spiegelt sich

Das Pechschwarz der Laternen

Kein Halt mehr nur ein kleines Licht

von weit enfernten Sternen...

 

 

Und ob ich flog

 

Und ob ich flog und ich kroch

Ich sah den Himmel nicht

Die Sanftmut lag in schweren Ketten

von Angesicht zu Angesicht

 

Gibt nicht die Krone ohne Dornen

Gibt ohne Gosse Aufstieg nicht

Wird mir die Gnade nur zuteil

vor einem Straf - Gericht?

 

Und ob ich flog und ob ich kroch

Ich spürte meine Seele nicht

Gib endlich Antwort auf die Frage

von Angesicht zu Angesicht

 

Die Toten schlagen ihre Augen

mit einem müden Lächeln -- weg

Solch' Schönheit steckt nur im Verfall

Solch' Unschuld steckt im Dreck

 

Diabolus ex Machina

 

Das Dunkel schien

schon überwunden

verdaut mit Haut und Haar

doch es hat nur etwas geschlafen

Es ist noch immer da

 

Du bist noch immer da

wirst nie verschwinden

Du bleibst mir treu wie

ein Hund dem Blinden

 

Es war schon immer da

wird nie verschwinden

Es bleibt mir treu wie

ein Hund dem Blinden

 

Muss jeden Tag

auf´s Neue fliessen

Mit jedem neuen Jahr...

Noch eh das Loch in meiner Brust

sich wieder schliessen kann

ist diese Wunde wieder da!

 

 

 

 

 

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UNTOTEN "Blackshadow"

(CD)

 

SOKO FRIEDHOF

"Mondo Cannibale"

UNTOTEN  Film!

Filmaufnahmen von Konzerten, Backstage, Privates und Fan Meetings.

Ebenso ein Dokument einer verloren - gegangenen Zeit?